<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<!-- Generated by RdfSerializer.php from RDF RAP.
# http://www.wiwiss.fu-berlin.de/suhl/bizer/rdfapi/index.html !-->

<rdf:RDF
   xmlns:e="http://www.e-wie-evangelisch.de/0.1#"
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:rdfs="http://www.w3.org/2000/01/rdf-schema#"
   xmlns:xsd="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#"
   xmlns:owl="http://www.w3.org/2002/07/owl#"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/"
   xmlns:vcard="http://www.w3.org/2001/vcard-rdf/3.0#">

<e:EDomain rdf:about="http://www.e-wie-evangelisch.de/0.1#e-depression_de">
   <e:domainName>e-depression.de</e:domainName>
   <e:ipAdresse>62.116.141.21</e:ipAdresse>
   <e:domainStatus>Online</e:domainStatus>
   <e:domainZustand>Normal</e:domainZustand>
   <rdfs:label rdf:datatype="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#string" xml:lang="de">www.e-depression.de</rdfs:label>
   <e:domainFarbe1>73835e</e:domainFarbe1>
   <e:domainFarbe2>a7ab92</e:domainFarbe2>
   <e:hatAutor rdf:resource="http://www.e-wie-evangelisch.de/0.1#UlrikeBernd"/>
   <e:domainBild>e-depression.jpg</e:domainBild>
   <e:bildUrheber>Ulrike Bernd</e:bildUrheber>
   <e:domainBildPosition>1L</e:domainBildPosition>
   <e:domainThemen>Biblisches</e:domainThemen>
   <e:domainThemen>Existenzielles</e:domainThemen>
   <e:domainThemen>Persönliches</e:domainThemen>
   <e:domainTags>Depression, Gott, Kohelet</e:domainTags>
   <e:domainOnlineSeit>2010-01-25</e:domainOnlineSeit>
   <e:domainRevisionsDatum>2010-12-22</e:domainRevisionsDatum>
   <e:domainText rdf:datatype="http://www.w3.org/TR/xmlschema-2#string"><![CDATA[<div id="page1">
      <p>Es ist kalt hier am Ende der Welt. Die Kraft ist weg, die Hoffnung schon längst. Es geht
nicht mehr. Das Leben ist unerträglich geworden. Müdigkeit, Angst, Unruhe oder völlige
Leere und Gleichgültigkeit sind die einzigen Gefühle, die noch spürbar sind. Wenn
überhaupt noch etwas spürbar ist. </p><p>Zugleich kommt der Selbsthass wie ein Schlag in die
Magengrube. Jemand ruft an und fragt, ob ich weggehen möchte. Falls es überhaupt dazu kommt, dass ich das Telefon abnehme, sage ich ab. Denn es geht nicht. Nichts geht mehr. Eigentlich möchte ich die Menschen, die mir lieb sind, sehen, möchte ihnen mitteilen, dass das eigene Leben nur noch am seidenen Faden hängt. Aber es ist nicht möglich. Dafür hasse ich mich.
</p>
      
    </div><div id="page2">
      <p>Wo ist eigentlich Gott in diesen Momenten? Wie kam er auf die Idee, eine solche
Krankheit in die Welt zu lassen, die mich förmlich niedermetzelt, die mich isoliert, die mir
entreißt, was ich aufgebaut habe? Wieso mutet er mir diese unglaubliche Unerträglichkeit zu? Es ist kaum zu formulieren, was eine Depression mit einem Menschen anstellen kann. Außenstehende werden es vielleicht nie wirklich verstehen.</p>
    </div><div id="page3">
      <p>Die Frage nach Gott habe ich mir nie so richtig beantworten können. Dennoch habe ich für die ganz schwierigen Momente meine Lieblingsverse. Es sind keine hoffnungsvollen
Verse, sie reden nicht davon, dass alles schon wieder werden wird. Einen solchen
Gedanken kann man in einer Depression gar nicht fassen. Nein, sie drücken vielmehr aus, was so unformulierbar ist. Einer der Verse ist aus meinem Lieblingsbuch Kohelet. Er steht in 2,17 und lautet:
</p><p>„Darum verdross es mich zu leben, denn es war mir zuwider, was unter der Sonne geschieht, dass alles eitel ist und Haschen nach Wind.“</p><p>Dieser Vers hört sich in meinen Ohren schön an, weil er mir wie das ganze Buch Kohelet zeigt, dass ich mit meinen Gedanken und Gefühlen nicht alleine bin. Gerade die
Hoffnungslosigkeit, die in Kohelet oft spürbar wird, kann mich manchmal auffangen und
ein Trost sein.
</p>
    </div><div id="domainLinks">
      <h2>Links</h2>
      <ul id="links">
        <li>
          <a href="http://www.kompetenznetz-depression.de/" target="_blank">Depression: Informationen für Betroffene und Angehörige</a>
        </li>
        <li>
          <a href="http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/Kohelet/anzeige/context/#iv" target="_blank">Das Buch Kohelet</a>
        </li>
      </ul>
    </div>
]]></e:domainText>
   <e:pageCount>3</e:pageCount>
</e:EDomain>

<e:Autor rdf:about="http://www.e-wie-evangelisch.de/0.1#UlrikeBernd">
   <e:autorTitel>Ulrike Bernd</e:autorTitel>
   <e:autorVorname>Ulrike</e:autorVorname>
   <rdfs:label rdf:datatype="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#string" xml:lang="de">Ulrike Bernd</rdfs:label>
   <e:autorNachname>Bernd</e:autorNachname>
   <e:autorBeschreibung>Ulrike Bernd, Jahrgang 1986, stammt aus Mainz und studiert evangelische Theologie in Erlangen. Sie war jahrelang mit leitenden Aufgaben im CVJM Mainz betraut. Wenn neben der Uni noch Zeit bleibt, widmet sie sich ihrer Nähmaschine oder dem klassischen Gesang.</e:autorBeschreibung>
</e:Autor>

</rdf:RDF>